Gründe für die Verwendung von Z-Saatgut

Jedes Jahr Z-Saatgut bei Grobleguminosen? Viele Praktiker halten dies für zu teuer und sehen auch keinerlei Vorteile darin. Lesen Sie, warum Z-Saatgut trotzdem lohnen kann.

Aussaat Futtererbsen

Aussaat Futtererbsen  

  • Bei Z-Saatgut handelt es sich um offiziell geprüftes, sortenreines Saatgut mit einer ausgewiesenen Keimfähigkeit (mind. 80 %) und Reinheit
  • Keimfähigkeiten können sehr unter Ernte- und Lagerbedingungen leiden. Wer selber lagert, geht also das Risiko ein, Saatgut mit geringer keinfähigkeit auszusäen.
  • Bei Z-Saatgut findet eine amtliche Feldanerkennung auf Ascochyta (samenbürtiger Erreger) statt.
  • Alle Ackerbohnen und Erbsen Basis-und Z-Partien von NPZ-Sorten können im Labor der NPZ kostenlos untersucht werden.
  • Fördeung der Jugendentwicklung bei Körnererbsen durch die Beizung mit Wakil XL (abhängig von der VO-Firma)
  • Synthetische Ackerbohnen-Sorten verlieren ihren Sortencharakter im fortlaufenden Nachbau.


Der Preis für Z-Saatgut setzt sich aus Lizenz, Vermehrungskosten und Vermarktungs­aufwand zusammen. Der Aufwand für die Züchtung ist sehr hoch und sehr personalintensiv: Ein Zuchtprogramm kostet ca. 600.000 Euro pro Jahr. Über den Verkauf von Z-Saatgut muss dieses geld wieder eingebracht werden, um die Züchtungsarbeit auch in den Folgejahren sicherzustellen.

Ohne diese Einnahmen aus dem Z-Saatgut kann es also keinen Zuchtfortschritt geben.


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