Weizen braucht ein festes Fundament

Auf mehr als 3.100.000 ha steht in Deutschland Winterweizen, der damit mit Abstand die flächenstärkste Kulturart ist. Neben anderen Einflussfaktoren, wie z. B. Düngung und Herbizideinsatz, ist der zielgerichtete Einsatz von Wachstumsreglern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Denn frühes, starkes Lager kann den Totalausfall bedeuten.

 

Strategien und Aufwandmengen; Zur besseren Ansicht bitte anklicken.

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Den Grundstock für einen standfesten Weizenbestand legen pflanzenbauliche Maßnahmen wie Sortenwahl und Bestandesdichte.

Um bei angepasster, intensiver Bestandesführung den Weizen sicher zu halten, bietet sich eine Zweifach-Strategie an. Über die Jahre hat es sich bewährt, die erste Maßnahme mit reinem CCC zwischen EC 21 und 29 zu fahren.

Obwohl CCC mit vielen Herbiziden grundsätzlich mischbar ist, bergen diese Mischungen bei der ersten Wachtumsreglerapplikation nicht selten Risiken: Zum einen stauchen die Bestände oft unkalkulierbar; zum anderen liegt der optimale Termin zur Ungrasbekämpfung deutlich vor der ersten Wachstumsreglermaßnahme im Weizen.

Die Aufwandmengen der zweiten Applikation orientieren sich an der Lagerneigung der Sorte, an der Bestandesdichte und der aktuellen Witterung. Wer zu EC 31/32 bereits ein Fungizid mit in den Tank gibt, schärft die Mischung zusätzlich an. Zu späteren Einsätzen kann durch die Kombination mit einem Fungizid ggf. eine Überfahrt eingespart werden.

Je nachdem, wie viel Niederschlag ab Schossbeginn fällt und wie hoch die Temperaturen sind, kann in Ausnahmejahren eine dritte Einkürzung notwendig werden.

Für detaillierte Emfehlungen und Mittelkombinationen bitte die untenstehende detaillierte Langfassung zu Rate ziehen!

 


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