Spezieller Markt für spezielle Braugersten

Malz ist nicht gleich Malz (alleine 85 verschiedene Malze produziert die Mälzerei Weyermann®) und auch Braugerste ist nicht gleich Braugerste. praxisnah ließ von der Verantwort­lichen für Getreideeinkauf Aishagul Schleicher und dem Leiter des Qualitätsmanagements Andreas Richter die Komplexität von Malz und der Beziehung zu Gerste erklären.

Oft sind es gerade die etablierten Sorten (hier Marthe), die bei Mälzern wegen der hervorragenden Verarbeitungseigenschaften und Qualitäten immer noch beliebt sind.

Oft sind es gerade die etablierten Sorten (hier …  

Aishagul Schleicher

Aishagul Schleicher  

Andreas Richter

Andreas Richter  

Lissy Kuntze; Züchterin

Lissy Kuntze; Züchterin  

Keimende Gerste, Quelle: Weyermann (R)

Keimende Gerste, Quelle: Weyermann (R)  

85 Spezialmalze werden in dieser Mälzerei produziert, der Kundenkreis umfass ca. 4000 Kunden aus 140 Ländern. Dies erfordert zum einen Sortenvielfalt, denn ähnlich wie beim Wein hat auch beim Malz die Sorte und deren Anbauregion einen großen Einfluss auf Geschmack und Qualität des Malzes. Auch die Homogenität und Qualität der gelieferten Partien und die Verlässlichkeit der Lieferanten sind wichtige Kriterien.

Nicht nur, dass Weyermann® 85 Spezialmalze produziert – es wird auch der Ökomarkt bedient. Ökomalze stellen hinsichtlich Logistik und Qualitätssicherung noch einmal eine besondere Herausforderung dar. Auch der Anbau und das Sortenspektrum bei Ökogerste sind anders als das der konventionellen Gerste. Braugersten für Ökomalze müssen besonders hinsichtlich des Rohproteingehaltes und der Kornqualität sehr zuverlässig sein. Weyermann® empfiehlt den Vertragspartnern daher die Sorte MARTHE, die darüber hinaus noch sehr gesund ist und daher vergleichsweise geringe Ertragsschwankungen aufweist.

 


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