Winterweizen
ISENGRAIN (B)


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Vorteile


Zuverlässiger und bewährter Grannenweizen

  • Als frühe französische Sorte besonders für sommertrockene, schnellabreifende Standorte geeignet
  • Begrannung: geringere Gefährdung durch Wildverbiss
  • Auch als Stoppelweizen geeignet 
Kurzprofil
---- = sehr schlecht/früh/kurz
++++ = sehr gut/spät/lang
 
Entwicklung
Druschreife
 
Vitalität
Winterfestigkeit
Trockentoleranz
Standfestigkeit
Blattgesundheit
 
Gesundheit
Fusariumresistenz
 
Qualität
Um das hohe Fallzahlniveau auch unter ungünstigen Abreifebedingungen zu halten, sollte ISENGRAIN als frühe Sorte rechtzeitig gedroschen werden.

Profil


 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +
---- = sehr schlecht/früh/kurz, ++++ = sehr gut/spät/lang

Entwicklung
EU-Sorte: züchtereigene Einstufungen
Ährenschieben
Druschreife
Pflanzenlänge
 
Ähre pro m²
Körner je Ähre
TKM
Vitalität
Winterfestigkeit
Trockentoleranz
Standfestigkeit
Gesundheit
EU-Sorte: züchtereigene Einstufungen
Halmbruch
Mehltau
Gelbrost
Braunrost
Blattseptoria
DTR
Fusariumresistenz
Vermarktungsqualität
Backqualität entspricht der deutschen Qualitätsgruppe B. Das mittelharte Endosperm ist gut mahlfähig und zeigt bei mittleren Proteingehalten Sedimentationswerte zwischen 35 und 40 E.
Züchter
W.v. Borries-Eckendorf GmbH & Co KG
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Anbau

Anbauregionen
sommertrockene, schnellabreifende Standorte
Aussaat (Körner/m²)
Saatzeittoleranz
        etwas später, z.B. Mitte Oktober spät, z.B. Anfang November  
frühe Aussaat
etwas geringer, z.B. 220-240
mittlere Aussaat
ortsüblich, z.B. 270-310
späte Aussaat
etwas erhöht, z.B. 350-400


N-Düngung
Rechtzeitige Ausbringung sicherstellen!
Bestockung (Bodenvorrat)
EC 13/25: 70-100 kg/ha N
Schossen (Entwicklung)
EC 31/32: 50-70 kg/ha N
Spätgabe: (Ertragserwartung)
EC 39/49: 60-80 kg/ha N

Wachstumsregler im Intensivanbau
etwas geringer, z.B
EC 31        0,5 - 0,7 CCC + 0,15 - 0,2 Moddus


Hinweise zum Pflanzenschutz
Fusariumbefall über Standortwahl, Fruchtfolge, Bodenbearbeitung und Fungizide minimieren (z. B. Azol in EC 63/65 nach mehrtägiger Nässe zur Blüte)
EC 32 Fuß/Blattfungizid gegen Septoria tritici
EC 47/51 Kombinationsmittel mit Zielrichtung Braunrost
EC 61/63 Fusariumbehandlung bei hohem Infektionsdruck
Toleriert chlortoluronhaltige Herbizide

Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.