Sommerbraugerste
MARTHE zweizeilig


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Vorteile


Des Mälzers Liebling

  • Langjährig erfolgreiche und empfohlene Braugerste
  • Mittelfrüh, resistent gegen Mehltau, Ramularia sowie nichtparasitären Blattflecken
  • Sehr gute Malzextraktwerte bei hoher Endvergärung und sehr ausgewogenen Lösungseigenschaften
Kurzprofil
---- = sehr schlecht/früh/kurz
++++ = sehr gut/spät/lang
 
Entwicklung
Druschreife
 
Vitalität
Standfestigkeit
Knickfestigkeit
 
Gesundheit
Blattgesundheit
 
Qualität
Vollgerste
Hektolitergewicht
Vom Sortengremium des Berliner Programms und von allen wichtigen Braugerstenverbänden langjährig empfohlen. Entscheidender Anbauvorteil ist die erwiesene Ertragstreue dieser bewährten Sorte.
Alle Böden
Spätsaattolerant

Profil


 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +
---- = sehr gering/früh/kurz, ++++ = sehr hoch/spät/lang

Entwicklung
Ährenschieben
Druschreife
Pflanzenlänge
 
Ähren/m²
Körner/Ähre
TKM
Vitalität
Standfestigkeit
Knickfestigkeit Ähre
Knickfestigkeit Halm
Gesundheit
Rhynchosporium
Zwergrost
Netzflecken
Mehltau
undef. Blattflecken
Qualität
Marktware
Vollgerste
Hektolitergewicht
Eiweißgehalt (Brau)
Malzextrakt
Viskosität (Brau)
Friabilimeterwert
Eiweißlösungsgrad
Endvergärungsgrad
Züchter
Nordsaat Saatzucht GmbH
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Anbau

Saatzeittoleranz (zweizeilig)
  früh, z.B. Anfang März         sehr spät, z.B. Anfang Mai


Aussaat
Trockenlagen
frühe Saat
ortsüblich, z.B. 250-260
mittlere Saat
ortsüblich, z.B. 260-280
späte Saat
ortsüblich, z.B. 280-300
Mittlere Verhältnisse
frühe Saat
etwas erhöht, z.B. 260-280
mittlere Saat
etwas erhöht, z.B. 280-300
späte Saat
etwas erhöht, z.B. 300-320
Höhenlagen
frühe Saat
deutlich erhöht, z.B. 280-300
mittlere Saat
deutlich erhöht, z.B. 300-320
späte Saat
deutlich erhöht, z.B. 320-340

Stickstoffdüngung
Nach Ertragserwartung und Nachlieferung 50 – 80 (maximal 100) kg N/ha; keine organische Düngung
Ortsüblich,
N-Sollwert, je nach Nachlieferung des Standorts,  100 – 120 kg N/ha inkl. Nmin 0-60, i.d.R. also ca. 50 – 90 kg N/ha. N-Gaben über 60 kg N/ha auf durchlässigen Standorten aufteilen: Startgabe 60 kg N/ha bis EC 13, Zweitgabe 20 – 30 kg N/ha bis EC 25. Auf optimalen pH-Wert sowie P/K-Versorgung achten, insb. auf Sand auch auf Mg.
Aussaat bis Dreiblattstadium
Trockenlagen
70-90 kg/ha
Hohe Nachlieferung
50-60 kg/ha
Geringe Nachlieferung
60-80 kg/ha
Ende Bestockung bis Schossen
Trockenlagen
-
Hohe Nachlieferung
-
Geringe Nachlieferung
(20-30)


Wachstumsregler im Intensivanbau
ortsüblich

Pflanzenschutz (Mittelwahl, Terminierung und Aufwandmenge schlagspezifisch)
Eine Fungizidapplikation ab EC 37/39 begünstigt die volle Kornausbildung. Bei sehr frühem Rhynchobefall lohnt eine gesplittete Behandlung in EC 30-32 bis EC 49.


Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Regionale Empfehlung


0 + ++

Diluviale Standorte nördl. Ostdeutschland
 
Diluviale Standorte südl. Ostdeutschland
 
Sandböden Nordwest
 
Sandböden Nordhannover
 
Oderbruch
 
Lehmstandorte Nordwest
 
Höhenlagen Mitte/West
 
Mittellagen Südwest
 
Verwitterungsstandorte Südost
 
Lößstandorte der Übergangslagen Mittel-/ Ostd.
 
Höhenlagen Südwest
 
Wärmelagen Südwest
 
Fränkische Platten
 
Tertiärhügelland, bayerisches Gäu
 
Jura / Hügelland
 
Mecklenburg Süd/ Brandenburg Nordwest