Sommerbraugerste
ACCORDINE zweizeilig


zweizeilig '>

 

Vorteile


Low Input-Typ mit Top-Leistung und Top-Qualität

  • Low Input-Typ mit sehr hoher Leistung vor allem in der unbehandelten Anbaustufe (APS 8)
  • Kombiniert breitabgesichert Strohstabilität mit sehr guter Mehltau- und guter Zwergrostresistenz 
  • Ausgewogene Verarbeitungsqualität mit Bestnoten in Cytolyse (Viskosität , Friabilimeter), Extraktausbeute und Eiweißlösung
Kurzprofil
---- = sehr schlecht/früh/kurz
++++ = sehr gut/spät/lang
 
Entwicklung
Druschreife
 
Vitalität
Standfestigkeit
Trockentoleranz
Knickfestigkeit
 
Gesundheit
Blattgesundheit
 
Qualität
Vollgerste
Hektolitergewicht
ACCORDINE eignet sich dank des geringen Fungizid- und Wachstumsreglerbedarfs besonders gut für kostensparende und integrierte Anbauverfahren. Die stabil niedrigen Proteinwerte erweitern die Spielräume bei der Stickstoffdüngung und empfehlen die Sorte auch für Standorte mit etwas höherer N-Nachlieferung. Universelle Standorteignung

Profil


 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +
---- = sehr gering/früh/kurz, ++++ = sehr hoch/spät/lang

Entwicklung
Entwicklung
Ausgeglichener Sortentyp mittlerer Reife mit kürzerem Stroh und stabil guter Kornqualität
Ährenschieben
Druschreife
Pflanzenlänge
 
Ähren/m²
Körner/Ähre
TKM
Vitalität
Standfestigkeit
Trockentoleranz
Knickfestigkeit Ähre
Knickfestigkeit Halm
Gesundheit
Aufgrund der sehr guten Mehltauresistenz sind auch bei hohem Infektionsdruck keine frühen Blattbehandlungen nötig
Rhynchosporium
Zwergrost
Netzflecken
Mehltau
Qualität
Ausgewogener Verarbeitungsqualität mit Bestnoten in Cytolyse (Viskosität , Friabilimeter), Extraktausbeute und Eiweißlösung
Marktware
Vollgerste
Hektolitergewicht
Eiweißgehalt (Brau)
Malzextrakt
Viskosität (Brau)
Friabilimeterwert
Eiweißlösungsgrad
Endvergärungsgrad
Züchter
Ackermann Saatzucht GmbH & Co.KG
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Anbau

Anbauregionen
Geeignet für alle Anbaulagen, auch weniger günstige


Fruchtfolge
Uneingeschränkt geeignet für alle Fruchtfolgen

Saatzeittoleranz (zweizeilig)
  früh, z.B. Anfang März         sehr spät, z.B. Anfang Mai


Aussaat
Ortsüblich angepasst an die Saatzeit
Trockenlagen
frühe Saat
ortsüblich, z.B. 250-260
mittlere Saat
ortsüblich, z.B. 260-280
späte Saat
ortsüblich, z.B. 280-300
Mittlere Verhältnisse
frühe Saat
etwas erhöht, z.B. 260-280
mittlere Saat
etwas erhöht, z.B. 280-300
späte Saat
etwas erhöht, z.B. 300-320
Höhenlagen
frühe Saat
deutlich erhöht, z.B. 280-300
mittlere Saat
deutlich erhöht, z.B. 300-320
späte Saat
deutlich erhöht, z.B. 320-340

Stickstoffdüngung
Die stabil niedrigen Proteinwerte erweitern die Spielräume bei der Stickstoffdüngung und empfehlen die Sorte auch für Standorte mit etwas höherer N-Nachlieferung; keine organische Düngung.
Etwas höher,
N-Sollwert, N-Sollwert, je nach Nachlieferung des Standorts,  110 – 130 kg N inkl. Nmin 0-60, i.d.R. also ca. 60 – 100 kg N/ha. N-Gaben über 70 kg N/ha auf durchlässigen Standorten aufteilen, Zweitgabe 20 – 30 kg N/ha bis EC 25. Auf optimalen pH-Wert sowie P/K-Versorgung achten, insb. auf Sand auch auf Mg.
Aussaat bis Dreiblattstadium
Trockenlagen
80-90 kg/ha
Hohe Nachlieferung
60-70 kg/ha
Geringe Nachlieferung
70-90 kg/ha
Ende Bestockung bis Schossen
Trockenlagen
-
Hohe Nachlieferung
-
Geringe Nachlieferung
(20-30) kg/ha


Wachstumsregler im Intensivanbau
etwas geringer dosieren, z. B. 0,2 l/ha Camposan in EC 37-47

Pflanzenschutz (Mittelwahl, Terminierung und Aufwandmenge schlagspezifisch)
Eine einmalige Fungizidanwendung in EC 39 - 49 (evtl. kombiniert mit dem Wachstumsregler) unterstützt die volle Kornausbildung, hohe Erträge und ein günstiges Verarbeitungsprofil.


Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Ergebnisse Sorte

Qualität Izweizeilig '>

Qualität I  

Qualität IIzweizeilig '>

Qualität II  



Regionale Empfehlung


0 + ++

Marsch
 
Geest (Sand)
 
Östliches Hügelland SH (Lehm)
 
Diluviale Standorte nördl. Ostdeutschland
 
Diluviale Standorte südl. Ostdeutschland
 
Sandböden Nordwest
 
Köln-Aachener Bucht
 
Sandböden Nordhannover
 
Oderbruch
 
Lehmböden Südhannover
 
Lößstandorte der Ackerebene Mittel-/ Ostd.
 
Lehmstandorte Nordwest
 
Höhenlagen Mitte/West
 
Mittellagen Südwest
 
Verwitterungsstandorte Südost
 
Lößstandorte der Übergangslagen Mittel-/ Ostd.
 
Höhenlagen Südwest
 
Wärmelagen Südwest
 
Fränkische Platten
 
Tertiärhügelland, bayerisches Gäu
 
Jura / Hügelland
 
Mecklenburg Süd/ Brandenburg Nordwest