Populationswinterroggen
INSPECTOR


Inspector '>

 

Vorteile


Populationsroggen für Stressstandorte

  • Überzeugende LSV-Ergebnisse auf Stressstandorte
  • Sehr standfest und gesund mit wenig Mutterkorn
  • Sehr gute Kornausbildung mit vergleichsweise hohem RP-Gehalt
Kurzprofil
---- = sehr schlecht/früh/kurz
++++ = sehr gut/spät/lang
 
Entwicklung
Druschreife
 
Standfestigkeit
 
Gesundheit
Mutterkorn
Blattgesundheit
 
Qualität
Fallzahl
Rohprotein
Leichte Standorte mit begrenztem Ertragspotenzial
Kostengünstiger Pflanzenschutz, in der Regel genügt eine preiswerte Maßnahme in EC 39-49

Profil


 Profil
- - - - - - - - - - 0 + + + + + + + + + +
---- = sehr schlecht/früh/kurz, ++++ = sehr gut/spät/lang

Entwicklung
Inspector ist bestockungsfreudig und und bildet ein überdurschschnittlich großes Korn.
Ährenschieben
Druschreife
Pflanzenlänge
Ähren/m²
Körner/Ähre
TKM
Vitalität
Standfestigkeit
Gesundheit
Bei hohem Infektionsdruck Rhynchosporium rechtzeitig behandeln
Mehltau
Rhynchosporium
Braunrost
Mutterkorn
Qualität
Proteingehalt
Stärkegehalt
Amylogrammviskosität
Temp. im Verkleisterungsmax
Fallzahl
Züchter
P.H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Anbau

Anbauregionen
Insbesondere vorteilhaft auf leichten Standorte mit begrenztem Ertragspotenzial


Fruchtfolge
Wie alle Roggensorten ist Inspector vergleichsweise gut selbsttolerant.

Aussaat
Saatzeitoptimum
Gerade auf Trockenstandorten ist eine rechtzeitige Saat vorteilhaft für den Anbauerfolg.
Trockenlagen
  früh, Mitte September         sehr spät, Ende Oktober
Bessere Standorte
    etwas früher, 20. September       sehr spät, Ende Oktober


Saatstärke (Körner/m²)
Trockenlagen
frühe Saat
ortsüblich, z.B. 140-160
mittlere Saat
etwas erhöht, z.B. 190-220
späte Saat
deutlich erhöht, z.B. 260-300
Bessere Standorte
frühe Saat
etwas erhöht, z.B. 160-190
mittlere Saat
deutlich erhöht, z.B. 220-260
späte Saat
deutlich erhöht, z.B. 260-300

N-Düngung
(Beispiele in kg/ha)
Betonte Frühjahrsdüngung, mit stabilisiertem Stickstoff auch in einer Gabe
Bestockung (inkl. Nmin)
Trockenlagen
EC 21/25: 100-120
Bessere Standorte
EC 21/25: 100-110
Schossen
Trockenlagen
EC 29/31: 30-40
Bessere Standorte
EC 30/32: 30- 50
Wachstumsregler (l/ha)
(Mittel- und Dosierungsbeispiele)
Standortangepasst etwas geringer
EC 37
0,4-0,5 l/ha CCC +0,3 Camposan
Doppelbehandlung
EC 31-32
0,4-0,6 l/ha CCC + 0,2 l/ha Moddus
EC 39-49
0,2-0,3 l/ha Camposan

Pflanzenschutzempfehlung


(Mittel, Termine und Aufwandmengen schlagspezifisch)
Dank geringem Mehltau- und Rostbefall genügt in der Regel eine Behandlung ab Erscheinen des letzten Blattes (EC 39), gegebenenfalls kombiniert mit einem Wachstumsregler.
Alle Einstufungen basieren auf den Angaben des Bundessortenamtes oder auf eigenen Einstufungen. Eine Gewähr oder Haftung für das Zutreffen im Einzelfall kann nicht übernommen werden, weil die Wachstumsbedingungen erheblichen Schwankungen unterliegen.

Ergebnisse Sorte

Wertprüfungsergebnisse Kornertrag Vergl. mit Conduct '>

Wertprüfungsergebnisse Kornertrag Vergl. mit …  

Wertprüfungsergebnisse Qualität Vergl. mit Conduct '>

Wertprüfungsergebnisse Qualität Vergl. mit Conduct  

Wertprüfungsergebnisse Bestandesdichte + TKM Vergl. mit Conduct '>

Wertprüfungsergebnisse Bestandesdichte + TKM Vergl…  

Wertprüfungsergebnisse Gesundheit Vergl. mit Conduct '>

Wertprüfungsergebnisse Gesundheit Vergl. mit …  



Regionale Empfehlung


0 + ++

Marsch
 
Geest (Sand)
 
Östliches Hügelland SH (Lehm)
 
Diluviale Standorte nördl. Ostdeutschland
 
Diluviale Standorte südl. Ostdeutschland
 
Sandböden Nordwest
 
Köln-Aachener Bucht
 
Sandböden Nordhannover
 
Oderbruch
 
Lehmböden Südhannover
 
Lößstandorte der Ackerebene Mittel-/ Ostd.
 
Lehmstandorte Nordwest
 
Höhenlagen Mitte/West
 
Mittellagen Südwest
 
Verwitterungsstandorte Südost
 
Lößstandorte der Übergangslagen Mittel-/ Ostd.
 
Höhenlagen Südwest
 
Wärmelagen Südwest
 
Fränkische Platten
 
Tertiärhügelland, bayerisches Gäu
 
Jura / Hügelland
 
Mecklenburg Süd/ Brandenburg Nordwest